AGS - Traditionshaus mit Weitblick

Wenn man in Münchberg, nahe der ehemaligen Zonengrenze bei Hof, ankommt, wirkt alles ruhig und beschaulich. Sobald man aber die Räumlichkeiten bei Atelier Goldner Schnitt betritt, hat man die Idylle hinter sich gelassen und das Arbeitsumfeld eines hoch professionellen Spezialversenders umgibt einen. Multichannel bei einer klar definierten Zielgruppe von 50+ - ergibt das überhaupt Sinn mag man sich da fragen. „Und ob“ lautet die eindeutige Antwort von Doris Pauli (Prokuristin und Mitglied der Geschäftsleitung Vertrieb). „Wir sind gerade dabei, unseren Web-Auftritt zu relaunchen und verfolgen eine klare Social Media Strategie, mit der wir unsere Zielgruppe eindeutig ansprechen und noch stärker binden wollen!“.
In diesen Strom der Modernisierung passt auch das Update der Produktionsumgebung im Bereich der Werbung. Neben der Erneuerung eines Großteils der Anwender-Hardware und des Wechsels der DTP-Plattform (von Quark 6.5 auf InDesign CS5), stand auch der Wechsel auf das Major-Realease LAGO4 auf dem Programm. Zusätzliche Komplexität liefert die Tatsache, dass AGS mit dem LAGO-System, neben den Mitarbeitern in der Zentrale, alle ausländischen Tochtergesellschaften, den Dienstleister Meyle+Müller und weitere externe Agenturen verbindet. „Ein solches Projekt erfordert langfristige Planung, klare Verantwortlichkeiten und eiserne Disziplin“, so Krisitin Neidhardt, die Gesamtprojektleiterin. Aber auch hier ist Erfolg durchaus planbar. So hat Doris Pauli im Vorfeld jede Menge „Projektmarketing“, z.B. auf Führungskräftetagungen oder internationalen Meetings, für das Projekt betrieben. „So haben wir die Akzeptanz auf allen Ebenen im Unternehmen erhöht und Betroffene zu Beteiligten gemacht“, so die Prokuristin in der Rückschau.
Und der Aufwand hat sich offensichtlich gelohnt! Ein gutes Jahr nach Projektstart können alle Beteiligten auf eine erfolgreiche Umstellung zurückblicken. Das Upgrade konnte reibungslos vollzogen werden und nach und nach werden die Werbemittel mit LAGO4 produziert. „Dass wir heute so weit sind, hat auch mit dem hervorragenden Zusammenspiel unserer Dienstleister mit dem AGS-Projektteam zu tun“ meint Kristin Neidhardt ergänzend. „Gerade die Kollegen von Meyle+Müller, sowie die Herren und Damen von comosoft haben sehr gut mit uns zusammengearbeitet und in regelmäßigen Meetings oder Telefonkonferenzen alle kritischen Punkte auf den Tisch gebracht und gemeinsam gelöst.“

Nur so konnten die gesteckten Projektziele erreicht werden und die Vorteile der neuen Produktionsumgebung sichtbar werden. “Vor allem der Weg hin zu Anwendungen im Web-Interface und die neuen benutzerfreundlichen Programmoberflächen, die auf Anwender- oder Rollenebene konfiguriert werden können, haben uns bei LAGO4 überzeugt. Zusätzlich konnten wir eine Schnittstelle einsparen, was am Ende wieder Zeit- und Kostenvorteile bringt” bemerkt Frau Pauli in einem Zwischenfazit. Und auch der Schritt, direkt von LAGO 3.9 auf LAGO4 zu gehen habe sich gelohnt, führt Frau Neidhardt weiter aus, “denn so haben wir den Migrationsaufwand nur einmal betrieben und haben nun ein stabiles und zukunftsfähiges System!”

